EineLebensWeltmeisterschaft

Lebenswelten Jugendlicher in der Einen Welt: Darum ging es bei dem bundesweiten Schulwettbewerb "EineLebensWeltmeisterschaft", der 2010 anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft der Männer stattfand. Getragen wurde das Projekt von der agl in Kooperation mit dem Entwicklungspädagogischen Informationszentrum Reutlingen (EPIZ). Der Wettbewerb verband den Eine Welt-Gedanken in Deutschland mit dem Fair Play-Gedanken aus dem Sport.

Weiterlesen: EineLebensWeltmeisterschaft

   

Der Wettbewerb

Gleich zwei Wettbewerbsbeiträge mussten die 204 Teams leisten, die an der EineLebensWeltmeisterschaft teilnahmen: Neben der fußballerischen Leistung setzten sie sich in einem kreativen Beitrag mit einem der 204 FIFA-Länder auseinander. Beide Teilleistungen flossen gleichberechtigt in die Bewertung ein. Finanziert wurde der bundesweite Wettbewerb unter anderem von der Aktion Mensch, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen.

 

353 Projektteams hatten sich auf die EineWeltMeisterschaft beworben, 204 konnten an der EineLebensWeltmeisterschaft teilnehmen. Jedem der ausgewählten Teams, die jeweils aus mindestens 12 Mitgliedern der Klassen 7 bis 9 bestanden, wurde eines der 204 FIFA-Länder "zugelost". Intensiv befassten sich die SchülerInnen unter dem Motto "Jugend in der Einen Welt" mit Perspektiven Jugendlicher aus "ihrem" FIFA-Land und hielten die Ergebnisse auf Plakaten fest, die im Rahmen der Endrunde im Kieler Landeshaus ausgestellt wurden.

Im sportlichen Teil des Wettbewerbs stellte jedes Projektteam eine gemischte Mannschaft (6 plus 1) zusammen, die mindestens aus drei Jungen bzw. Mädchen bestand.

 

Nach 31 Vorrunden- und 16 Zwischenrundenturnieren spielten in der Endrunde in Kiel am 9. Juni 2010 32 Teams um den Titel. "EineLebensWeltmeister" wurde das Team des Isolde-Kurz-Gymnasiums in Reutlingen.

   

Schirmherrschaft und Unterstützer

Die Schirmherrschaft des Projektes hat der UN Sonderbotschafter für Sport und Entwicklung, Herr Willi Lemke, gerne übernommen.

Weitere Prominente aus der Politik und dem Sport unterstützen das Projekt

  • Dirk Niebel, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
  • für die Bundesrepublik Deutschland
  • Ministerpräsident Peter Harry Carstensen für Schleswig-Holstein
  • Ministerpräsident Christian Wulff für Niedersachsen
  • Ministerpräsident Kurt Beck für Rheinland-Pfalz
  • Marion Schick, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport für Baden-Württemberg

Sportliche Schirmherrschaft

  • Hans-Ludwig Meyer, Präsident des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbands

 

Sportlicher Kooperationspartner

  • Westfälischer Fußball- und Leichtathletikverband
  • Schleswig-Holsteinischer Fußballverband (SHFV)
    Niedersächsischer Fußballverband
  • KSV Holstein Kiel

 

Spielerinnen und Spieler

  • Ioannis Amanatidis Eintracht Frankfurt, Nationalspieler Griechenlands
  • Inka Grings FCR 2001 Duisburg, Nationalspielerin,
  • Europameisterin und Torschützenkönigin der Europameisterschaften 2005 und 2009)
  • Renate Lingor ehemalige Nationalspielerin
  • Manuel Neuer Schalke 04, Europameister U 21 2009, Nationaltorwart
  • Bianca Rech FC Bayern München, Nationalspielerin

Trainer

  • Dieter Ferner Ex-Torwart, Trainer 1. FC Saarbrücken
  • Bernd Schröder Trainer beim Champions League Sieger 1. FFC Turbine Potsdam
  • Knut Kircher DFB- und FIFA-Schiedsrichter
   

Kontaktadressen

Bundeskoordination Nord

arbeitsgemeinschaft der eine welt landesnetzwerke in deutschland (agl) e.V.,
Martin Weber
Wiesenkamp 3, 24214 Neudorf, Tel.: 04346-600319,
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Bürozeiten: Mo-Fr.: 8.00 - 14.00 Uhr

 

Bundeskoordination Süd

Entwicklungspädagogisches Informationszentrum (EPIZ)
im Arbeitskreis Eine Welt Reutlingen e.V.
Rainer Schwarzmeier,
Planie 22, 72764 Reutlingen, Tel.: 07121-491060,
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.