bio-regional-fair

Die UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro hat 1992 mit dem Begriff der Nachhaltigkeit das zentrale Ziel formuliert, welches zur Erhaltung der Lebensgrundlagen auf der Erde erreicht werden muss. Nachhaltigkeit hat dabei eine soziale, wirtschaftliche und ökologische Dimension. Die Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt Landesnetzwerke Deutschland e.V. [agl] möchte in diesem Zusammenhang mit dem Projekt „bio-regional-fair - gemeinsam für eine bessere Zukunft" in allen Bundesländern einen Beitrag für eine nachhaltige, soziale, ökologische und faire Wirtschaftsweise leisten und Umdenkprozesse sowohl in der breiten Bevölkerung als auch in Verwaltungsstrukturen initiieren. Durch ein besseres Verständnis von Kreisläufen und Zusammenhängen zwischen Produktion, Natur, Handwerk, Handel und sozialen Komponenten sollen nachhaltige Entwicklungen ermöglicht werden.(1) Dazu leisten die Entwicklungspolitischen Landesnetzwerke Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit. Durch die Organisation von Tagungen und Runden Tischen erbringen sie einen wichtigen Beitrag zur Vernetzung von Initiativen und Organisationen, die in den Bundesländern bereits zu den Themen „Biologischer Anbau", „Regionale Erzeugung" und „Faire Produktionsbedingungen" arbeiten. Die gemeinsamen Ziele sind „die Erzeugung hochwertiger und geschmackvoller Lebensmittel, mehr Vertrauen durch Transparenz, faire und existenzsichernde Preise, weltweit menschenwürdige Arbeitsbedingungen, der Erhalt von Arbeitsplätzen in Landwirtschaft und traditionellem Handwerk, die Sicherung regionaltypischer Kulturlandschaften sowie einen Beitrag zu leisten für den Erhalt einer intakten Umwelt."(2)

Die nachfolgenden Seiten geben Ihnen einen Überblick über die Aktivitäten der jeweiligen Entwicklungspolitischen Landesnetzwerke .



 

(1) Vgl. Bio-regional-fair, Landesportal bio-regional-fair Sachsen-Anhalt (http://www.eine-welt-dessau.de/bioregionalfairstart.htm> am 19.06.2011).  

(2) Ebenda

Zurück